Legen Sie Ihren Urlaub in den Zeitraum der Hauptbeschwerden und fahren Sie in pollenarme Gebiete (See, Inseln, evt. Berge)
Öffnen Sie nachts keine Fenster in Ihrem Schlafzimmer (Maximum des Pollenfluges ist nachts gegen 4 Uhr)
Halten Sie sich in der Zeit, in der die Pollen intensiv fliegen, möglichst wenig im Freien auf und vermeiden Sie dort anstrengende Betätigungen (z. B. Sport),
insbesondere wenn Sie an einem pollenallergischen Asthma leiden. Bei Anstrengungen atmen Sie kräftiger ein und es gelangen mehr Pollen in die Luftwege.
Waschen Sie abends Ihre Haare und nicht morgens (Pollen verfangen sich in Haaren). Legen Sie Ihre Straßenkleidung vor dem Schlafzimmer ab.
Lassen Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung aus. Lassen Sie evt. einen Pollenfilter einbauen.
Wirksame Medikamente gibt sowohl als Tabletten als auch als lokal anzuwendende Sprays/Augentropfen (auch prophylaktisch, lassen Sie sich beraten).
Bei schweren Pollenallergien ist oft eine Kortisoninjektion oder eine kurzzeitige Kortisontabletteneinnahme erforderlich und hilfreich.
Bei pollenallergischem Asthma bronchiale rechtzeitig mit einer inhalativen Kortikoidtherapie beginnen (ca. 10 bis 14 Tage vorher).
Hyposensibilisierungen (einzige ursächliche Therapie) rechtzeitig beginnen (in der Regel im Herbst).
Allergie-Auslöser sollte man kennen (Allergietest), Pollenflugkalender und Pollenflugvorhersagen in den Medien können so besser genutzt werden.
Pollenallergiker können oft bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen (Kreuzallergien)